Multiprofessionelle Zusammenarbeit

Inklusives schulisches Lernen und Leben gelingt durch gemeinsame Gestaltung und Übernahme von Verantwortung ausgehend von pädagogischen und organisatorischen Grundlagen, einer gemeinsamen Haltung, gemeinsamen Werten sowie den individuellen Lern- und Entwicklungszielen der Schülerinnen und Schüler.

Gelungene multiprofessionelle Kooperation im Handlungsfeld Inklusion erfordert verbindliche Regelungen und Absprachen auf verschiedenen Ebenen, denen ausreichende Klärungsprozesse unter Einbeziehung aller Beteiligten vorausgehen sollten:

 

Dies betrifft auf der organisatorischen Ebene zum Beispiel

- die Verantwortlichkeiten,

- die Formen der Zusammenarbeit,

- die Verfahrensweisen in Bezug auf spezifische Inhalte der Zusammenarbeit, und

- die Bereitstellung von Zeitkontingenten wie auch von Zeitfenstern für die Planung und Reflexion der Zusammenarbeit.

 

Dies betrifft auf der Beziehungsebene zum Beispiel

  • die Rollenklärung und das Rollenverständnis
  • die Kommunikation über persönliche Anliegen und Grenzen sowie
  • den Umgang mit Konflikten in den Teams.

 

Eine zentrale Rolle bei Klärungsprozessen auf der Sachebene übernehmen die schulischen Konferenzen und Gremien, die Vereinbarungen treffen. Darüber hinaus leisten schulinterne Fortbildungen sowie die Nutzung von externen Fortbildungsangeboten einen wichtigen Beitrag.

 

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